Energiedrachen

Energiedrachen – das Modell der Zukunft

Immer mehr Unternehmen berichten über die positive Entwicklung von Energiedrachen. Sie nutzen die Höhenwinde in bis zu 350m, die um ein vielfaches konstanter und effizienter wehen, als die Winde in 140m Narbenhöhe. Die festinstallierten großen Anlagen mit Betonfuß und gigentischen Flügeln machen durch Ihr Erscheinungsbild einen eher mittelalterlichen Eindruck. Die Energiedrachen haben Ihre Stromproduktion auf die Erde verlagert. Drachen verschandeln nicht die Landschaft und können mobil an gewünschten Stellen Strom prodzieren.

Drachen6Lesen Sie auch hier auch im Eerngie-Tipp von der inzwischen serienreifen Technologie:
http://www.energie-tipp.de/neue-energie/wind/3925994

Auch hier können Sie sich über einen erfolgreicher Praxistest informieren:
http://www.cleanenergy-project.de/energiewende/windenergie/6451-energiedrachen-bestehen-praxistest

Auch in der Zeit-Online konnten Sie schon 2013 über solche Projekte lesen: http://www.zeit.de/video/2013-08/2592284624001/erneuerbare-energien-winddrachen-erzeugen-oekostrom-in-grossen-hoehen

Kombiniert man jetzt diese gewonnene Energie mit Speichersystemen, könnte mit dieser Technologie ein effizienter Weg in Richtung Zukunft gegangen werden. Als Speichersystem bietet sich hier Wasserstoff an. So könnten die Drachen nachts Wind und Strom, der zur Produktion von Wasserstoff benötigt wird, sammeln und tagsüber via Brennstoffzelle an die Haushalte abgeben.

Über Brennstoffzellen und die Speicherung von Strom lesen hier gerne mehr ……

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Windkraft aus 300 Metern Höhe nutzen

Immer mehr Deutsche begeistern sich dafür, in ihrer Freizeit Drachen steigen zu lassen. Was den Sportbegeisterten weniger bekannt sein dürfte: Mit Flugdrachen lässt sich auch Strom produzieren.Das hat unter anderem eine Flugwindkraftanlage mit dem Namen “EK30″ bei einem europaweit einzigartigen Langzeitflug Ende November bewiesen. 74 Stunden verbrachte der 15 Quadratmeter große “Staudruckdrachen” in der Luft und produzierte dabei rund 170 Kilowattstunden Strom.

“Das hat sogar bei Eiseskälte geklappt”, freut sich Peter Kövesdi vom Berliner Startup EnerKite, das die Flugwindkraftanlage baut.

Mit seiner neuen Flügelgeneration kann Enerkite an nur einem Wochenende künftig in der gleichen Flugzeit die sechsfache Menge Energie erzeugen. Genug, damit die Demonstrationsanlage EK30 über 60 Haushalte mit Strom versorgt.
Und so funktioniert die Anlage: Die Basis bildet ein Container, auf dem eine Winde-Station angebracht ist, die ein langes Seil aus- und einholt. Der Drachen ist an dem Seil befestigt. Gestartet wird er über einen rotierenden Masten. In 200 bis 300 Metern Höhe überträgt er die Kraft des Windes an den Generator in der Seilrolle. Ein Computer steuert den Drachen und stellt ihn perfekt in den Wind.

Drachen4 Die Anlage ist an einen Netz-Zugangspunkt angeschlossen, sodass der Strom direkt eingespeist werden kann. Eine Batterie kann den Strom zwischenspeichern, wenn der Stromfluss während Start und Landung für wenige Minuten unterbrochen ist. Hier ist beschrieben, wie die Technologie im Detail

funktioniert.

Das hat unter anderem eine Flugwindkraftanlage mit dem Namen “EK30″ bei einem europaweit einzigartigen Langzeitflug Ende November bewiesen. 74 Stunden verbrachte der 15 Quadratmeter große “Staudruckdrachen” in der Luft und produzierte dabei rund 170 Kilowattstunden Strom. Laut EnerKite kann die Anlage, die 2017 auf den Markt kommen soll, mit einer Leistung von 100 Kilowatt, genug Strom im Jahr produzieren, um damit 200 Haushalte zu versorgen. Der Preis würde bei sieben bis 12 Cent pro Kilowattstunde liegen, schätzt das Unternehmen.
Rund 23 000 herkömmliche Windräder drehen sich hierzulande schon. An den besten Standorten erzeugen sie Strom, der sechs Cent pro Kilowattstunde kostet, unter schlechteren Bedinungen kann es mit bis zu 12 Cent auch doppelt so teuer sein.

Auch für windschwache Standorte geeignet

Drachen5Braucht es die Drachenwindanlagen dann überhaupt noch?

Auf diese Frage antwortet Peter Kövesdi, dass Höhenwinde selten Flaute haben. Flugdrachen könnten so mindestens 5000 Stunden im Jahr Energie produzieren – herkömmliche Windanlagen an Land schaffen meist nicht einmal die Hälfte. Und: Da der Wind 300 Meter über dem Boden sehr viel stärker weht (eine Höhe, die konventionelle Windenergieanlagen nicht erreichen), kommen nun auch eher windschwache Standorte für die Ökostromerzeugung in Frage – zum Beispiel in Süddeutschland.

Noch ein großer Vorteil ist, dass Flugwindkraftanlagen kaum Auswirkungen auf das Landschaftsbild haben.

Da die Anlage komplett in einen Container passt, ist sie außerdem leicht zu transportieren und kann auch nach Katastrophenfällen schnell Strom erzeugen. Dann wären zur Speicherung der Energie allerdings entsprechende Batterien notwendig.

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Quelle Wirtschaftswoche Green: http://green.wiwo.de/nach-testflug-energiedrachen-produziert-strom-fuer-60-haushalte/

 

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SPIEGEL ONLINE

Experiment mit Lenkdrachen: Fliegende Kraftwerke sollen Windenergie ernten

Von Benjamin Dürr, Groningen

Es klingt wie die Idee eines Phantasten: Mit Lenkdrachen wollen Wissenschaftler die Windkraft revolutionieren. Die Fluggeräte arbeiteten effizienter, leiser und unauffälliger als Bodenturbinen, beteuern die Erfinder. In den Niederlanden ist bereits ein Prototyp in Betrieb.

Im Wind steckt ein gigantisches Energiepotential, doch der größte Teil davon bleibt ungenutzt. Wubbo Ockels will das ändern. Er gilt in den Niederlanden als Vater einer Idee, die auf den ersten Blick bizarr erscheint: Ockels will Drachen steigen lassen, um Strom zu gewinnen – und den inzwischen allgegenwärtigen Windrädern schließlich Konkurrenz machen.

Wubbo Ockels, Professor für Luft- und Raumfahrttechnik und vor 26 Jahren der erste Niederländer im Weltall, hat die Technologie schon 1997 zum Patent angemeldet. Inzwischen entwickeln 13 Mitarbeiter und Studenten an der Technischen Universität Delft die Idee weiter. “KitePower” heißt das Prinzip, und seine Entwickler überschlagen sich fast mit ambitionierten Versprechen: Die Lenkdrachen seien billiger als Windräder und machten kaum Geräusche. Sie könnten zuverlässiger Energie liefern – und vor allem in größerer Menge als Windparks heute.

(….)

Quelle Spiegel Online: Lesen Sie hier den ganzen Artikel…