Vogelsterben

Wir wünschen uns menschen- und naturverträgliche Windkraft.

„Die Suchräume in den Vogelschutzgebieten sollen grundsätzlich auch weiterhin möglichst von der Windenergieentwicklung freigehalten werden….”
Quelle: Planumweltprüfung – Avifauna
Teilregionalplan Energie Nordhessen 2013

Die Windkraftanlagen im Suchgebiet ESW_049 sollen im Abstand von 1 – 1,5 km vom Vogelschutzgebiet Rendaer Höhe gebaut werden. Wie paßt die Planung der Windsuchgebiete mit dem oben genannten Zitat des Teilregionalplans zusammen?
Dies ist ökologisch nicht tragbar!

In dem Bewusstsein, dass die Nutzung erneuerbarer Energien eine unverzichtbare Konsequenz aus den Atomunglücken in Tschernobyl und Fukushima ist, sind wir der Meinung, dass diese Nutzung nicht um jeden Preis stattfinden kann. Der Schutz von Mensch, Natur und Landschaft hat stets im Vordergrund zu stehen.

Wir pflichten insofern vollumfänglich der Stellungnahme der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) bei, die ausführt: “Windkraftanlagen auf dem Ringgau-Plateau sind vollständig unakzeptabel und nicht verhandelbar. Bei Verwirklichung würde der effektivste und hochwertigste avifaunistische Bereich des Werra-Meißner-Kreises zerstört werden. Zerstört deshalb, weil Schriften, Veröffentlichungen und gutachterliche Aussagen, den Ringgau wie geschildert so bewerten und es andererseits genügend Beschreibungen und Tabellen gibt, die klar herausstellen, dass verschiedene Arten durch WEA gefährdet sind und deshalb auch in diesem Sinne von einer Z e r s t ö r u n g zu sprechen ist. … Die Ringgauer-Hochfläche im Ensemble mit dem EU-Vogelschutzgebiet “Rendaer Höhe” ist der effektivste Nahrungsplatz für den Rotmilan zwischen Hessen und Thüringen.”