Bürgerbegehren

Das Bürgerbegehren ist zum Schutz der Bürger und der Natur in Herleshausen jetzt bei der Gemeinde eingereicht worden.
Hier finden Sie die das Formblatt des Bürgerbegehrens.
Hier finden Sie die den Brief an Herrn Scheld und die Ankündigung des Bürgerbehrens und die Bitte der Vertragsunterzeichnung mit der SUN zu verschieben.
Die Pressemitteilung der Bürger mit Inititative zum Bürgerbegehren können Sie hier nachlesen.
Hier können aber auch alle anderen Pressemitteilungen gelesen werden.Aktueller Stand

Das Bürgerbegehren wurde offiziell von der Gemeinde wegen 4 Formfehlern abgewiesen. Es wurde keine Möglichkeit gesehen, die Meinung der Bürger einzuholen, um danach entsprechende Politik an der Meinung des Volkes betreiben zu können. Ein professioneller Anwalt hatte uns bezüglich der Inhalte beraten.

 

Zur Erklärung des Bürgerbegehrens

Das Bürgerbegehren ist zum Schutz der Bürger und der Natur in Herleshausen und der Umgebung. Gigantomanie mit 13 Windrädern, die 200m hoch sind, kann nicht der Wunsch der Bürger in Herleshausen sein. Archfeld und Willershausen werden von zwei Seiten mit diesen Industrieanlagen zugestellt. Ifta hat nur Nachteile durch Windrichtung und Sonnenstand.
Neue Abstandsregelungen sind zur Zeit in aller Munde. In England muß bereits ein Abstand von 3km zu Windrädern eingehalten werden. Die in Deutschland gesetztlich verankerten Regelungen von 1km Abstand zu Wohnorten, stammt noch aus der Zeit als die Windräder 70-100m hoch waren.Warum fließen diese neuen Entwicklungen nicht in die Windradplanungen in Herleshausen ein?
Man sollte meinen, daß eine Gemeindeverwaltung bevor sie Windräder aufstellt, ein menschen und naturverträgliches Entwicklungskonzept für solche WK-Anlagen erarbeitet hat. Dies war bisher nicht der Fall! Wenn der Bürgerentscheid positiv verläuft, muß die Gemeinde Ihren gesetzlichen Aufgaben dann nachkommen.

Mit diesem Bürgerbegehren wird die Gemeinde Herleshausen aufgefordert, mit Ihren Nachbargemeinden (Ifta, Pferdsdorf, Lauchröden, etc.) zu sprechen. Auch das, sollte man denken, sei ein normales, resprektvolles und nachbarschaftliches Umgehen. Bisher hatte die Bürgerinitiative die Nachbargemeinden über die Entwicklung der schnellen Vertragsunterzeichnung mit der SUN bezüglich eines Windparks in Herleshausen informiert.

Es besteht die Möglichkeit für eine Gemeinde Windräder in Ihrer Höhe (z.B. 100m) zu begrenzen. Hierdurch würden Schlagschatten, Infrashall und Geräuschpegel der Windkraftanlagen erheblich reduziert. Dies kann die Gemeinde veranlassen, wenn unser Bürgerbegehren positiv entschieden wird.

Bevor solche grundsätzlichen Fragen nicht geklärt sind, soll kein Vertrag mit der SUN vorzeitig abgeschlossen werden. (3. Teil der Bürgerbegehrens)

 BB