“Bayern-Effekt” treibt Deutsche in den Windradwahn

 DIE WELTVon Wirtschaftsredakteur
 BLANCO
LANCO

Manche Dörfer werden von den Türmen regelrecht umzingelt: Deutschland hat zu viele Windräder,
die Grenze für den Bau neuer Anlagen wird 2014 weit überschritten. Schuld sind Fukushima –
und die Bayern.

Den bislang ungezügelten Ökostromausbau in Deutschland planbar und berechenbar machen:

Das war das Ziel der EEG-Novelle, die am 1. August in Kraft trat. Das reformierte
Erneuerbare-Energien-Gesetz weist den Wind- und Solarstrominvestoren seither klare
“Ausbau-Korridore” zu.

Werden etwa zu viel oder zu wenig Windkraftanlagen errichtet, fällt oder steigt die Einspeisevergütung
für Windstrom entsprechend stark. Dieses Prinzip des “atmenden Deckels” soll allzu starke
Ausschläge beim Ökostromausbau in die eine oder andere Richtung verhindern.

Doch jetzt steht der ausgeklügelte Gesetzesmechanismus vor seiner ersten Bewährungsprobe:
Nach “Welt”-Informationen lag der Windkraftausbau im Jahre 2014 um mehr als ein Drittel über dem
gewünschten Schwellenwert. Und auch im kommenden Jahr werden wohl weit mehr
Windräder errichtet, als es das Gesetz vorsieht.

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